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19.06.2018

Gewaltfreiheit und De-Eskalation schulen

Der Fachbereich Generationen der Kreisstadt Bad Hersfeld steigt in eine fünf-jährige Kooperation mit der Friedrich-Fröbel-Schule ein.

Hintergrund ist das Gewaltpräventionsprogramm PIT = Prävention im Team. Das Programm wurde vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, dem Hess. Kultusministerium und dem Ministerium für Soziales und Integration initiiert und ist ein Netzwerk bestehend aus Schule, Polizei und Jugendhilfe.

Für das Programm bewarb sich die Schulleiterin der Friedrich-Fröbel-Schule Erika Barten und suchte nach Kooperationspartnern, wobei Anette Kranz und Dirk Langheld vom Fachdienst Jugendhilfe des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Brückenbauer für den Projektstart waren. Die Hersfelder Polizei sowie die Jugendhilfe - Stadtjugendpflege des Fachbereichs Generationen - wurden zeitnah als Partner gefunden.

(v.l.n.r.)Tanja Zehb und Fachbereichsleiterin Jutta Hendler (Stadtjugendpflege), Astrid Rumpf-Arab (PIT-Programmleiterin Hess. Innenministerium), Schuleiterin Erika Barten, Oliver Holzhauer und Daniela Heinz (Förderschullehrer Friedrich-Fröbel-Schule), Leiter EPHK Peter Heil und Trainer POK Oliver Vogt (Polizeistation Bad Hersfeld) und Antje Hoffmann (Förderschullehrerin Friedrich-Fröbel-Schule)

Grundlage des Handelns ist ein opferzentriertes Programm. Es geht vor allen Dingen darum, eine Gewaltsituation möglichst rechtzeitig zu erkennen und sich erst gar nicht hineinziehen zu lassen. Ist das nicht vermeidbar, werden gewaltfreie Ausstiegsmöglichkeiten geübt. Das Training verbindet theoretisches Wissen und praktische Übungen.

Das Team besteht aus zwei Lehrkräften, einem Polizisten und einer Erzieherin der Stadtjugendpflege. Die vier Trainer nehmen zunächst an einer mehrtägigen Schulung teil.

Anschließend ist vorgesehen, dass das Team mit den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen an insgesamt zehn Tagen im Zeitrahmen von 8.00 – 11.00 Uhr im Jugendhaus mögliche gewaltfreie Handlungsoptionen erarbeitet. Die Jugendlichen können ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Alltag einbringen.

PIT Hessen wurde bereits im Jahr 2007 in den Städten Frankfurt und Offenbach erfolgreich erprobt. Die Programmleitung des Landes Hessen unterstützt das Team intensiv. Von der Philipps-Universität Marburg wird das Programm außerdem wissenschaftlich begleitet.

Jutta Hendler, in der Stadtverwaltung Leiterin des Fachbereiches Generationen, sieht hier mehrere gewinnbringende Aspekte des Projektes: „An vorderster Stelle steht, junge Menschen zu stärken und ihnen Gewaltfreiheit zu vermitteln.“

Die Zielgruppe sind in der Regel Jugendliche, welche die städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen (Jugendhaus und die Begegnungsstätte) besuchen. So könne zum zweiten das Vertrauen und die weitere Zusammenarbeit gefördert und gestärkt werden.

„Ein weiterer positiver Aspekt ist,“ betont Hendler, „mit der neuen Kooperation im Rahmen der seit diesem Jahr durch Landesmittel geförderten Familienzentren in Bad Hersfeld das bereits vorhandene Netzwerk weiter auszubauen.“

Die Kooperationspartner Friedrich-Fröbel-Schule, Polizei und Stadtjugendpflege verpflichten sich in einem Vertrag, das Projekt für die Dauer von fünf Jahren durchzuführen.

Die Internetseite zu PIT gibt es unter https://netzwerk-gegen-gewalt.hessen.de/

 

Weitere Informationen zum Gewaltpräventionsprogramm PIT = Prävention im Team

WARUM EIN NETZWERK?
Das Thema Gewalt im Kindes- und Jugendalter steht immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Um dem Phänomen „Gewalt“ wirkungsvoll entgegentreten zu können, gilt es möglichst frühzeitig junge Menschen mit Handlungskompetenzen zur Konfliktbearbeitung und für soziales Miteinander auszustatten. Prävention muss den jungen Menschen in seiner gesamten Persönlichkeitsentwicklung im Blick haben. Deshalb ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt, sowie deren soziale und demokratische Teilhabe, ebenfalls Gegenstand der Arbeit im Netzwerk gegen Gewalt Hessen. Diese Gewaltprävention kann aber nur dann nachhaltig wirken, wenn viele gesellschaftliche Kräfte mitwirken, die Maßnahmen so früh wie möglich und abgestimmt in die alltägliche Erziehung der Kinder einfließen.

Deshalb hat die Hessische Landesregierung das Netzwerk gegen Gewalt Hessen mit der Aufgabe initiiert, gesellschaftliche Kräfte zu mobilisieren und Akteure der Gewaltprävention, wie Behörden, Schulen, Einrichtun- gen der Jugendhilfe, Eltern, Vereine, private Initiativen und engagierte Menschen in Hessen zu vernetzen.

ZIELE DES NETZWERKS GEGEN GEWALT HESSEN
Das Netzwerk gegen Gewalt Hessen will:
- das Bewusstsein dafür entwickeln und verstärken, dass Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche ein gesamtgesellschaftlich relevantes Thema ist,
- Initiativen zur Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche selbst entwickeln und in Hessen erproben,
- bewährte Konzepte fortschreiben, auf ihre Eignung hin prüfen und in Hessen einführen,
- bestehendes örtliches und regionales Engagement auf behördlicher und zivilgesellschaftlicher Ebene unter- stützen und fördern sowie neue Netzwerke initiieren bzw. bestehende stabilisieren,
- Informationen und Wissen über die Kriminalitätslage vermitteln, über absehbare Entwicklungen und Handlungsmöglichkeiten informieren,
- eigene Programme verbreiten und umsetzen.

Das Netzwerk gegen Gewalt Hessen wird getragen von der Hessischen Landesregierung, der Hessischen Staatskanzlei, dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, dem Hessischen Kultusministerium, dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, dem Hessischen Ministerium der Justiz sowie dem Landespräventionsrat Hessen.

PiT-Hessen dient der Unterstützung des Erziehungsauftrages hessischer Schulen durch:

Trainings mit Schülerinnen und Schülern
Indem es mit seinem gewaltfreien Ansatz Schülerinnen und Schülern persönliche gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten in Gewaltsituationen aufzeigt und erfahrbar macht.

Der Fokus liegt dabei auf der Vermittlung von Kompetenzen bei Gewaltsituationen im öffentlichen Raum.

Teambildung aus Personen von Schule, Polizei und Jugendhilfe
PiT-Hessen bietet den örtlichen Institutionen Schule, Polizei und Jugendhilfe, die Möglichkeit einer Kooperation von mindestens 5 Jahren. In der Praxis bedeutet das, die beteiligten Organisationen stellen die Mitarbeitenden eines PiT-Teams, das vor Ort gemeinsam Schülerinnen und Schüler im gewaltfreien Umgang mit gewaltbesetzten Situationen trainiert. Ein PiT-Team besteht aus: Zwei Lehrpersonen, einer(m) Mitarbeitende(n) der Jugendhilfe und einer(m) Polizeibeamtin/Polizeibeamten.

Grundsätze
- Opferzentrierung
- absolute Gewaltfreiheit
- Schülerinnen und Schüler sind Experten in eigener Sache
- Erfahren nicht belehren
- Fragen statt sagen

Beschreibung
Während eines Schuljahres trainiert ein PiT-Team an 5-6 Projekttagen, Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs sieben mit folgenden Bausteinen:
- Was ist Gewalt?
- Konflikteinstieg
- Konfliktausstieg
- Helferverhalten

Voraussetzungen für die Mitarbeit bei PiT
- Schulen bewerben sich um Teilnahme am Programm
- Die Zustimmung der schulischen Gremien (Schulkonferenz, Gesamtkonferenz) liegen vor.
- Die Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort ist geklärt

Historie
In Hessen wurde 2002 eine Projektgruppe aus Mitgliedern der Arbeitsgruppe "Jugendkriminalität" des Landespräventionsrats sowie weiteren, in der Präventionsarbeit erfahrenen Personen gebildet, die den Auftrag hatte, ein hessisches Gewaltpräventions-programm zu entwi-ckeln.
2004 startete PiT-Hessen für drei Jahre als Modellprojekt in Frankfurt und Offenbach mit 20 teilnehmenden Schulen.
Das Modellprojekt PiT-Hessen wurde von der Philipps-Universität Marburg evaluiert Die positiven Ergebnisse führten dazu, dass das Programmseit 2007 allen Sek-I Schulen in Hessen angeboten wird.

Aktuell (Stand 2017) besteht hessenweit eine Kooperation mit 94 Schulen.

Weitere Informationen im Internet


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