[X] Schließen

Die Wettervorhersage für Bad Hersfeld

[X] Schließen

Suche

Geben Sie hier Ihren Suchbegriff ein.
Bereits nach drei Zeichen erhalten Sie vorab die ersten Suchergebnisse.

[X] Schließen

Übersichtskarte Bad Hersfeld

Aktuelles aus der VerwaltungMehr erfahrenAmtliche BekanntmachungenMehr erfahrenStellenausschreibungenMehr erfahrenKonrad-Duden-StadtbibliothekMehr erfahrenVerwaltungsstandorteMehr erfahrenBürgerbüro Bad HersfeldMehr erfahrenWas erledige ich wo?Mehr erfahrenMitarbeiterverzeichnisMehr erfahrenFormulareMehr erfahrenVeranstaltungskalenderMehr erfahrenNotdiensteMehr erfahrenÜbersicht der MärkteMehr erfahrenFahrplanauskünfte Mehr erfahrenVerbraucherberatung Mehr erfahrenKinderbetreuungMehr erfahrenSeniorenprogramm 70plusMehr erfahrenAlles zum Hersfeld-PassMehr erfahrenRatsinformationdienstMehr erfahrenBürgerinformationdienstMehr erfahrenBürgermeister Thomas FehlingMehr erfahrenLandtagswahl 2018Mehr erfahren

 

04.09.2018

Hervorragendes Ergebnis für die 68. Bad Hersfelder Festspiele

Hervorragendes Ergebnis für die 68. Bad Hersfelder Festspiele
Gesamtauslastung von rund 86 Prozent -
Punktlandung bei den Einnahmenzielen: Großer Erfolg für Intendant Joern Hinkel

Intendant Joern Hinkel hat in seiner ersten Spielzeit bei den Bad Hersfelder Festspielen eine Punklandung erzielt. Die Festspiele 2018 gingen mit einer hervorragenden Gesamtauslastung zu Ende, insgesamt wurden rund 86 Prozent aller Karten (Gesamtkapazität rund 110.000) verkauft, über 94.000 Besucher kamen in diesem Sommer zu den Bad Hersfelder Festspielen. Auch das Einnahmeziel von über 4,2 Millionen Euro wurde erreicht, das belegen die aktuellen Zahlen. Festspiel-Intendant Joern Hinkel ist glücklich über dieses erfolgreiche Ergebnis: ,,Meine Erwartungen wurden übertroffen, ich bin sehr zufrieden. Dass wir unseren Zuschauern so unglaublich unterschiedliche, kraftvolle und mitreißende Inszenierungen zeigen konnten, verdanke ich einem phantastischen Team auf und hinter der Bühne. Darsteller und Gewerke haben voller Hingabe und Hand in Hand zusammengearbeitet, mit einer unfassbaren Liebe zum Detail. Und einen strahlenderen Sommer konnte man sich für Theaterfestspiele kaum wünschen! Selten wurde das Zeltdach über der Zuschauertribüne so oft geöffnet wie in dieser Saison!“

Krisensituation gemeistert

Bei diesen Festspielen ging es um viel mehr als nur um Zahlen, es ging Anfang des Jahres um die Frage, ob sie in diesem Sommer überhaupt stattfinden würden. Denn nach dem unerwarteten Rücktritt von Dieter Wedel als Intendant im vergangenen Januar war unklar, wie sich die Festspiele entwickeln würden. Die kaufmännische Leiterin Andrea Jung dankte Bürgermeister Thomas Fehling und dem Magistrat für die schnelle und einmütige Entscheidung, Joern Hinkel ein Mandat für zwei Jahre zu erteilen. Damit wurden die Weichen auf Erfolg gestellt. Mit dem Engagement von Joern Hinkel, der den Mut hatte, in dieser Krisensituation das Amt des Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele zu übernehmen, wurde eine Spielzeit 2018 ohne Abstriche und Einbußen wieder möglich. Durch die schwierige Situation Anfang des Jahres ist diese Bilanz zunächst in keiner Weise mit anderen Festspieljahren zu vergleichen – trotzdem wurden die geplanten Einnahmen erreicht. Es wäre nicht seriös, diese Saison mit der vergangenen zu vergleichen. Denn mit dem populären Lutherjahr 2017 entstand schon im Vorfeld ein besonderes Interesse an der Inszenierung MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG, das man in der Geschichte der Festspiele als einmalig bezeichnen kann (bereits vier Monate vor der Premiere war das Schauspiel ausverkauft). Nimmt man das Jahr 2016 zum Vergleich, in der das erste Mal die HEXENJAGD in einer Inszenierung von Dieter Wedel gezeigt wurde, kommt man auf eine Gesamtauslastung von 88 Prozent, damals besuchten rund 94.000 Zuschauer die Veranstaltungen der Festspiele (abzüglich der Vorstellungen auf der Spielwiese, die heute als Aufführungsort nicht mehr existiert).

Der neue Intendant hatte viele Hürden zu überwinden, denn bei Mitarbeitern und Publikum herrschte gleichermaßen große Unsicherheit. Würden die angefragten Darsteller und Teammitglieder für einen neuen Intendanten und einen geänderten Spielplan zur Verfügung stehen? Würden bei der Eröffnungspremiere weiterhin prominente Gäste über den Roten Teppich vor der Stiftsruine laufen? Kann das riesige bundesweite Medieninteresse gehalten werden? Würden die Zuschauer wie in den letzten Jahren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum anreisen?

„Mit einer unglaublichen Ruhe und Gelassenheit gab Joern Hinkel den Ton an, damit schaffte er es, das Vertrauen in die Bad Hersfelder Festspiele nach innen und nach außen in kürzester Zeit wieder zu stärken“, erklärt die kaufmännische Leiterin Andrea Jung. Ein ganzes Team, von den Gewerken über die Schauspieler bis hin zur Verwaltung, stehe geschlossen hinter Joern Hinkel, so Jung. Bürgermeister Thomas Fehling hob bereits in seiner Rede bei der Festspiel-Eröffnung am 6. Juli den unermüdlichen Einsatz, und auch den hohen künstlerischen Anspruch des neuen Intendanten hervor. „Wir freuen uns auf die nächste Spielzeit mit ihm“, erklärt der Bürgermeister und hofft, dass bis dahin endlich die Weichen für die Umwandlung der Festspiele in eine gGmbH gestellt sind. Ende September soll in der Stadtverordnetenversammlung darüber entschieden werden. „Das würde die Organisation von Festspielen dieser Größenordnung wesentlich erleichtern. Denn die kommunalen Richtlinien und die Art des modernen Managements, die ein solcher Kultur-Event braucht, passen einfach nicht zusammen“, erklärt Thomas Fehling.

Der neue Intendant Joern Hinkel führt die Bad Hersfelder Festspiele nach dem Konzept von Dieter Wedel weiter und entwickelt dabei seine eigene künstlerische Handschrift, bescheinigen ihm die Medien. Er schafft Netzwerke, begeistert durch unkonventionelle Reden, wie beispielsweise bei der Verleihung der Abiturzeugnisse in der Stiftsruine oder beim Festakt zur Eröffnung der Festspiele, und beeindruckt mit seinem Führungsstil und hoher künstlerischer Qualität auch die Medien regional und überregional.

Alle reden über PEER GYNT
Zu Hinkels schwierigsten Entscheidungen zählte gleich am Anfang, DAS KARLOS-KOMPLOTT von Dieter Wedel aus dem Programm nehmen zu müssen. Zwei ausschlaggebende Gründe hatte es dafür gegeben: Ein Wedel-Stück ohne Wedel wäre in der kurzen Zeit einfach nicht umsetzbar gewesen. Und: Das Stück hätte nach den Vorwürfen gegen Dieter Wedel wohl kaum die Chance auf eine objektive künstlerische Betrachtung gehabt. So wurde PEER GYNT von Henrik Ibsen kurzfristig auf den Spielplan gesetzt. Zur Eröffnung der Festspielsaison 2018 kamen neben zahlreichen Prominenten aus Fernsehen, Theater, Wirtschaft, Sport und Politik auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sowie der Vize-Kanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Regisseur Robert Schuster inszenierte PEER GYNT in einer neuen modernen Fassung für die Bad Hersfelder Festspiele mit einem ungewöhnlichen, international besetzten Ensemble (mit Christian Nickel, Andreas Schmidt-Schaller, Nina Petri, Anouschka Renzi, Pierre Sanoussi-Bliss, André Hennicke, Claude-Oliver Rudolph, Corinna Pohlmann, Leena Alam u.a.) und beeindruckender Bühnentechnik mit zwei mobilen Leinwänden.

Der zweifache Hersfeld Preisträger Christian Nickel wurde als PEER GYNT bejubelt, Corinna Pohlmann erhielt für ihre Darstellung der Ingrid und der Trollprinzessin den Hersfeldpreis 2018. Das Stück, das eine ganz neue Sicht auf die Suche des Peer nach Erfüllung seiner Träume, nach Bedeutung und Reichtum wagte, erhielt viele positive Kritiken. So bezeichnete beispielsweise Judith von Sternburg von der Frankfurter Rundschau PEER GYNT als „schauwertes, schönes Theater“, und Bettina Fraschke von der HNA Kassel sah in dem Stück einen „modernen, opulenten Bilderbogen“. Auch sie lobte das ,,großartig aufspielende Ensemble“. Beeindruckt vom Stück zeigte sich ebenso Christoph A. Brandner von der Fuldaer Zeitung: ,,Die Inszenierung – eine, wenn nicht gar die mutigste, ja die kühnste in der Festivalhistorie – ist eine Demonstration beindruckenden Regie-Theaters und rückt die Bühne in das Zentrum spannender Dispute.“ Die Premiere beglücke, irritiere und provoziere mit einer bildmächtigen, hochaktuellen, aber auch verwirrenden Bedeutung von PEER GYNT.

Selten wurde über ein Stück in den letzten Jahren so lebendig diskutiert, während viele Zuschauer jubelten, blieben aber auch einige irritiert zurück. Peer Gynt erzielt trotz eines zweieinhalb- monatigen Marketing- und PR-Rückstandes aufgrund der kurzfristigen Planung eine Auslastung von 63 Prozent in 18 Aufführungen. Dazu Joern Hinkel: ,,PEER GYNT hat natürlich die Gemüter gespalten, aber es freut mich, dass die Inszenierung die Menschen so bewegt hat. Selten haben die Leute so nachhaltig über ein Stück geredet und diskutiert. Fast jeden Tag habe ich Mails von Zuschauern bekommen nach ihrem Besuch von PEER GYNT, die meisten davon waren positiv. “

Die kaufmännische Leiterin Andrea Jung ist mit dieser Auslastung zufrieden: „In Anbetracht der Tatsache, dass für PEER GYNT überhaupt erst am 17. Mai das Ensemble der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte, sind 63 Prozent Auslastung ein gutes Ergebnis!“

Große Erfolge im Schloss Eichhof
Neues wagte Intendant Joern Hinkel auch im Schloss Eichhof, der kleinen Festspielbühne mit 230 Plätzen, mit dem Hemingway-Bestseller DER ALTE MANN UND DAS MEER (Sieben Aufführungen, 100 Prozent Auslastung) und Horst Janson in der Hauptrolle, indem er dort erstmals ein ernstes Stück auf den Spielplan setzte. Die Kritiker lobten Horst Jansons wunderbare Darstellung als Fischer Santiago. Außerdem inszenierte Joern Hinkel im Eichhof mit großem Erfolg die Komödie INDIEN (22 Veranstaltungen, 90 Prozent Auslastung) von Josef Hader und Alfred Dorfer über zwei „Grantler“, die sich mühsam während einer Wirtshaus-Odyssee zusammenraufen, über Träume von einem besseren Leben. In der Rolle der zwei unterschiedlichen Restauranttester begeisterten Robert Joseph Bartl als Kurt Fellner und Mathias Znidarec als Heinz Bösel Publikum und Kritiker gleichermaßen.

SHAKESPEARE IN LOVE: Das erste Mal auf einer deutschen Bühne
Als Joern Hinkel von einer Aufführung von SHAKESPEARE IN LOVE im Wiener Theater in der Josefstadt erfuhr, sicherte er sich durch rasche Verhandlungen und mit dem Hinweis auf den einmaligen Aufführungsort, die Hersfelder Stiftsruine, beim Rowohlt-Verlag und den Vertretern von Disney die Aufführungs-Rechte des Stückes. SHAKESPEARE in LOVE in der Bühnenfassung von Lee Hall nach dem Oscar-prämierten Drehbuch von Tom Stoppard wurde in der Stiftsruine in Bad Hersfeld zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.
Mit 88 Prozent Auslastung und jubelnden Besuchern ist die Geschichte um den jungen Will Shakespeare in jeder Hinsicht ein Erfolg. Die positiven Kritiken wurden durch den Großen Hersfeldpreis für die beiden Hauptdarsteller Natalja Joselewitsch und Dennis Herrmann bestätigt. Regisseur Antoine Uitdehaag und Intendant Joern Hinkel stellten ein hinreißendes Ensemble aus begabten jungen Nachwuchstalenten und bekannten Darstellern wie Brigitte Grothum und Martin Semmelrogge zusammen, das alle überzeugte.

Ausverkaufte Musicals
Ein riesiger Erfolg ist das Musical HAIR mit Bettina Mönch als Sheila. Es erreichte eine Auslastung von 99 Prozent und war nach wenigen Wochen ausverkauft.
„HAIR ist vor allem eine Ensembleleistung und überzeugt mit ausgelassener Spielfreude und tänzerischem Körpereinsatz.“ schrieb Kai A. Struthoff von der Hersfelder Zeitung. Ob Ensembleleistung oder Kostümbild, alle sind sich einig: Gil Mehmerts HAIR-Inszenierung in der Stiftsruine ist großartig: „Neben dem stimmigen Kostümbild - mit Mode der Flower-Power-Generation - zeigte das Ensemble temporeiche Tänze. Choreographin Melissa King zeigte einmal mehr ihre Klasse und versetzte das etwa 20-köpfige Team der Akteure nahezu fortwährend in Bewegung“, schreibt Joern Perske von dpa, und Matthias Witzel von osthessennews bestätigt: „Die Choreografien von Melissa King im geschickten Überall-Bühnenbild von Jens Kilian waren atemberaubend, und die Kostüme von Dagmar Morell passten voll ins Bild.“

Außerdem stand das Musical TITANIC in der spektakulären Inszenierung von Stefan Huber bereits in der zweiten Saison auf dem Spielplan. 93 Prozent der Plätze waren belegt, auch dies ein großer Erfolg.

LENAS GEHEIMNIS für kleine und große Festspielbesucher begeisterte
Immer wieder wurde von vielen Besuchern der Wunsch nach einem Stück für Kinder in der Stiftsruine an die Festspiele herangetragen. Franziska Reichenbacher schrieb und inszenierte die märchenhafte Geschichte um LENAS GEHEIMNIS – VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und sorgte für begeisterte Reaktionen der großen und kleinen Zuschauer. Erstmals standen prominente Ensemblemitglieder aus den Schauspiel- und Musicalproduktionen in einem Kinderstück gemeinsam auf der Bühne, unter anderem Brigitte Grothum, Horst Janson, Martin Semmelrogge, Uwe Dag Berlin, Ute Reiber, Diana Margolina, Amelie Hinkel, Alicia Hohmann und Mitglieder des HAIR-Ensembles.
Die Produktion entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Projekt „Künste öffnen Welten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, unter Beteiligung der Konrad-Duden-Schule (KulturSchule des Landes Hessen unter der Koordination von Andrea Exner). Rund 30 Kinder aus diesem Projekt spielten gemeinsam mit Schauspielern, Sängern und Tänzern und sorgten für eine Auslastung von fast 93 Prozent!

Konzert ROMEO UND JULIA: Ein Highlight in der Stiftsruine
Mit Standing Ovations gefeiert wurde der Konzert-Abend ROMEO UND JULIA in der Stiftsruine. Das renommierte Hessische Staatsorchester der Stadt Wiesbaden und des Landes Hessen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Patrick Lange hat eigens für die Bad Hersfelder Festspiele das Musik-Programm für diesen Abend zusammengestellt. Intendant Joern Hinkel gelang es, Weltstar Marianne Sägebrecht und den Hersfelder Publikumspreisträger 2017 Robert Joseph Bartl für die musikalische Lesung zu gewinnen. Die beiden trugen Texte aus ROMEO UND JULIA von William Shakespare passend zu Sergej Prokofievs gleichnamiger Ballett-Suite und Peter Tschaikowskys Ouvertüre vor. Marianne Sägebrecht begleitete Nikolai Rimsky-Korsakows Orchester-Fantasie „Scheherazade“ auch mit Geschichten aus TAUSEND UND EINE NACHT. Die Auslastung des Abends lag bei 66 Prozent.

Konzerte von MICHAEL PATRICK KELLY, GREGOR MEYLE, DIE PRINZEN
Die drei Pop-Konzerte dieses Sommers lassen sich kurz und knapp zusammenfassen: Sie waren blitzschnell ausverkauft und die Besucher waren mehr als begeistert.

FOYER IM GRÜNEN noch beliebter
Das gute Wetter hat das FOYER IM GRÜNEN in diesem Sommer natürlich noch attraktiver gemacht. Das Catering-Unternehmen der Familie Bücking zeigte sich besonders erfreut, dass inzwischen viele Hersfelder unabhängig vom Besuch einer Vorstellung das zauberhafte Ambiente und das gastronomische Angebot genossen. Vor und nach den Vorstellungen blieben viele Zuschauer länger in der Festspiel-Lounge als in den vergangenen Spielzeiten, sodass Frank Bücking mit dem Gesamtergebnis mehr als zufrieden sein kann.

Abschluss-Gala und Publikumspreis
SUMMERSONGS war die Abschluss-Gala der 68. Bad Hersfelder Festspiele überschrieben und begeisterte auch in diesem Jahr die Besucher (Auslastung 72 Prozent).
Mathias Schlung moderierte das Konzert des Orchesters der Bad Hersfelder Festspiele unter Leitung des Hersfeld-Preisträgers 2017 Christoph Wohlleben. Die vielseitigen Musiker, die sich aus Orchestern in ganz Deutschland zusammensetzen, sich jedes Jahr wieder in Bad Hersfeld einfinden und in geradezu jedem Genre zuhause sind, von der Oper über Musical bis hin zu Rock- und Pop-Musik, begleiteten Gast-Star Katja Ebstein, Bettina Mönch, Riccardo Greco, Christof Messner (HAIR), Roland Riebeling, Günter Alt (SHAKESPEARE IN LOVE), Ute Reiber (SHAKESPEARE IN LOVE/ PEER GYNT / LENAS GEHEIMNIS) und Corinna Pohlmann (PEER GYNT/ Hersfeld-Preisträgerin 2018), die ihre ganz persönlichen SUMMERSONGS präsentierten.
Im Rahmen der Gala wurde der Zuschauerpreis 2018 an Christian Nickel für seine Rolle Peer in PEER GYNT verliehen. Das ist bereits der dritte Preis in Folge, den der Schauspieler in Bad Hersfeld erhalten halt – in den letzten beiden Jahren ist er für seine Darstellung in HEXENJGAD und in MARTIN LUTHER –DER ANSCHLAG mit dem Großen Hersfeldpreis ausgezeichnet worden.

Dass die Festspiele auch ein enormer Wirtschaftsfaktor für die Stadt Bad Hersfeld und die Region sind, hat die wissenschaftliche Studie zur Umwegrentabilität der Festspiele gezeigt, die die renommierte Hochschule Worms im April dieses Jahres vorstellte. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Bad Hersfelder Festspiele im Jahr 2017 eine Gesamt-Wertschöpfung von 6,5 Millionen Euro generiert haben. Diese Wertschöpfung übersteigt den öffentlichen Zuschuss der Stadt, der in diesem Jahr 1,4 Millionen Euro beträgt, deutlich.

Der Gesamt-Etat der 68. Bad Hersfelder Festspiele beläuft sich auf acht Millionen Euro, eine Million Euro weniger als im vergangenen Jahr. Intendant Joern Hinkel: „Ich danke allen Freunden, Förderern und Sponsoren. Ich bin sehr froh über die Förderung durch den Bund, das Land Hessen, den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und die Stadt Bad Hersfeld. Dass sie mir durch ihre Zuwendungen ihr Vertrauen ausgesprochen haben, betrachte ich keineswegs als selbstverständlich, im Gegenteil: in einer Zeit, in der oft als Erstes am Kulturetat gespart wird, ist es ein besonderes Zeichen für die Festspiele, dass sie durch öffentliche Mittel gestärkt werden. Nur durch diese Unterstützung kann das hohe Niveau, für das die Festspiele über die Grenzen hinweg bekannt sind, überhaupt gehalten werden.“

Eine seriöse Geschäftsbilanz der Festspiele 2018 kann erst im Winter gezogen werden, da das Geschäftsjahr der Saison bis zum 31. Dezember 2018 läuft und viele Buchungsvorgänge noch nicht abgeschlossen sind.

Weitere Informationen im Internet


Druckansicht

 

Weitere Nachrichten

17.10.2018
Ärztlicher Bereitschaftsdienst ab 25. Oktober 2018 in neuen Räumen im Klinikum Bad Hersfeld
16.10.2018
Vortrag und Autorenlesung am 24. Oktober in der Dippelmühle
16.10.2018
Vortrag am 23. Oktober: Zuckerfallen in der Ernährung
15.10.2018
Lollsfestival am 18. Oktober mit den Rodgau Monotones
12.10.2018
Sparkassen-Finanzgruppe ist starker Partner beim Hessentag 2019
12.10.2018
„Lolls ohne Prolls“ am 17. Oktober Saftig–Bar mit Bürgermeister und Polizei
12.10.2018
Tickets ab 15. Oktober – hr3 präsentiert: SILBERMOND beim Hessentag
11.10.2018
Lullusfest: Feierstunde am 14. Oktober in der Stiftsruine – Informationen für Besucher
11.10.2018
Festumzug am Lollsmontag: Teilnehmer und Laufweg
11.10.2018
Polizei setzt KATWARN auf dem Lullusfest ein
11.10.2018
Bürgerbüro: Bürgerservice zu Haus bis 28. Oktober nicht möglich
11.10.2018
Video von Stadt TV Bad Hersfeld zum Aufbau des Lullusfestes 2018
10.10.2018
Verkehrsbeeinträchtigungen durch den BAD HERSFELDER LOLLSLAUF 2018
09.10.2018
Es werde Baum – Großes Exemplar für den Bad Hersfelder Weihnachtsmarkt gesucht!
09.10.2018
Kastanien-Schätz-Rätsel zu Lolls im wortreich: Wie viele Kastanien sind in der Säule?
09.10.2018
Neu-Eröffnung des Sanitätshauses saniwohl in der Breitenstraße 29
08.10.2018
Der Lolls-Lauf kann kommen… Die Kindertagesstätte in der Rosengasse trainiert
08.10.2018
Lollsticket und Park & Ride-Service: Günstig mit dem Bus zum Lullusfest
05.10.2018
Landtagswahl am 28. Oktober - Bürgerbüro Bad Hersfeld bietet wieder Onlinewahlscheinantrag an
05.10.2018
Das Kasperle besucht die Dippelmühle am 10. Oktober

RSS-Feed "Aktuelles"

Ältere Nachrichten

02.10.2018 // Kreativ-Workshop am 10. Oktober in der Dippelmühle -Jahreszeitliche Tischdekoration
02.10.2018 // Technologiepartner der Kreisstadt in Bild und Ton
02.10.2018 // Freiwilligentag 2018 - Kathus putzt sich raus
01.10.2018 // Auswirkungen des Lullusfestes auf den Fahrzeugverkehr im Bereich des Marktplatzes
29.09.2018 // Die Heilbäder und Kurorte in Hessen laden am 3. Oktober zum 2. KURerlebnistag ein - Führung im Bad Hersfelder Kurpark
28.09.2018 // Sieben Jahre wortreich in Bad Hersfeld!
28.09.2018 // Mit Pauken und Trompeten in Richtung Hessentag: Musikschule im HVT-Zelt
27.09.2018 // Bürgermeister Thomas Fehling bei Staatsministerin Dorothee Bär
26.09.2018 // Lullusfest: Marktplatz vom 07. bis 26. Oktober 2018 gesperrt – Informationen für Anwohner
25.09.2018 // Bürgerinformationsveranstaltung am 27. September: Kanal-TV-Arbeiten im Stadtteil Kathus
25.09.2018 // Städtische Theaterveranstaltungen 2018/2019 - Vorverkauf beginnt am 2. Oktober!
25.09.2018 // Weiberkram-Flohmarkt am 30. September in der Schilde-Halle
25.09.2018 // Die Weltretter kommen! Das Kinderhilfswerk terre des hommes mit Aktion am 29. September in Bad Hersfeld
25.09.2018 // Keine Langeweile in den Herbstferien im Familienzentrum Dippelmühle!
25.09.2018 // Lolls von oben - Kirchturmbesteigungen!
24.09.2018 // Mehr Qualität in den städtischen Kindertagesstätten: Elternbegleiterinnen und systemische Beraterin zertifiziert
20.09.2018 // NEON-DISCO-LEUCHTPARTY für Kinder am 28. September
19.09.2018 // Arbeitstreffen zum Hessentag: Sicherheit bleibt stets im Vordergrund
19.09.2018 // Achtung, aufgepasst! Geheimes Ferienprogramm im wortreich in Bad Hersfeld
18.09.2018 // Öffnungszeiten der Kindertagesstätten am Hessentag vom 7. bis 19. Juni 2019
18.09.2018 // Sparkasse sponsert Minigolfanlage im Jahnpark!
18.09.2018 // “AUTISM“ - Gemäldeausstellung von Arya Atti ab 21. September
18.09.2018 // Weltfriedenstag der UNO am 21. September – Lullusglocke läutet um 18 Uhr
17.09.2018 // „Leihgroßeltern“ und „Hand in Hand“ suchen weitere Ehrenamtliche
14.09.2018 // Feuerwehr Bad Hersfeld International auf der Hohen Luft
14.09.2018 // Märchenstunde für Jung und Alt am 19. September im Mehrgenerationenhaus Dippelmühle
14.09.2018 // Am 20. September in der Dippelmühle: Herbstkränze binden aus Naturmaterialien
13.09.2018 // Spieleabend am 21. September im Familienzentrum Begegnungsstätte Helfersgrund
13.09.2018 // PC-Treff am Dienstag hat noch Plätze frei für Mitmacher
13.09.2018 // Vernissage zur Ausstellung „trame dell`anima“ am 15. September 2018 um 18.00 Uhr im Kapitelsaal
12.09.2018 // Sport-Fun-Tag im Jahnpark tut zweimal Gutes: Spende an das Frauenhaus Bad Hersfeld übergeben
12.09.2018 // Spieleabend für jedermann am 19. September - Der Bridge-Club kommt zu Besuch
12.09.2018 // Ortsbeirat Johannesberg renoviert Ehrenmal
11.09.2018 // Sonderprogramm zum Hessentag 2019: Förderung von privaten Fassadeninstandsetzungen
11.09.2018 // Ministerpräsident Bouffier unterstützt die Umwandlung der Bad Hersfelder Festspiele in eine GmbH
11.09.2018 // Drei Ausstellungseröffnungen im September
11.09.2018 // Enner, zwoon... tot - Zweiter Bad Hersfeld-Krimi von Karl Schönholtz ist da!
11.09.2018 // Workshop „Fotobuch gestalten“ am 17. September in der Dippelmühle
10.09.2018 // Traumhochzeit vor dem Hessentag: Katharina und Dennis haben „Ja“ gesagt
07.09.2018 // Beirat: Zu hohe Kosten - Ausschnitte aus Lingg-Stück entfallen beim Hessentag