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25.02.2026
Erste Ergebnisse und eine Simulation bei Infoveranstaltung zum Projekt „LärmLAB“ am 10.03.
Lärm- und Umweltsensor an einem der Messorte.
Foto: Prof. Dr.-Ing. Thomas Steffens/THM
In einer öffentlichen Veranstaltung zum Förderprojekt LärmLAB berichten die Projektverantwortlichen über die ersten Ergebnisse und den bisherigen Projektverlauf am Dienstag, 10. März, von 17 bis 19 Uhr in der Stadthalle in Bad Hersfeld.
Unterstützt durch eine VR-Simulation (Virtual Reality) wird die optische Wirkung und akustische Wahrnehmung eines vorbeifahren-den Zuges bei verschieden hohen Schallschutzwänden gezeigt und erlebbar.
Das interkommunale Projekt „LärmLAB“ wird vom Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation durch eine Förderung aus dem Programm „Starke Heimat Hessen“ mit mehr als 1,13 Millionen Euro unterstützt. Ziel ist es, im Hinblick auf die zukünftige ICE-Strecke Fulda-Gerstungen und die hohe Dichte an Straßen und Schienen, die heutige Lärmbelastung in den beteiligten Kommunen zu erfassen. Dazu wurden hochwertige Dauermessstationen entwickelt, die seit mehreren Monaten im Einsatz sind. Sie arbeiten mit einer automatisierten Datenübertragung und sind online und in Echtzeit unter www.Lärmlab.de abrufbar. Die Datenauswertung soll perspektivisch KI-gestützt erfolgen.
Die beteiligten und auch betroffenen Kommunen sind Burghaun, Haunetal, Hauneck, Bad Hersfeld, Ludwigsau, Bebra, Ronshausen und Wildeck. Das gesamte Projekt wird sehr intensiv begleitet und umgesetzt durch die THM (Technische Hochschule Mittelhessen) in Gießen. Die Projektverantwortung liegt bei der Stadtverwaltung in Bad Hersfeld.
In allen Kommunen sind insgesamt an 67 Messorten Lärm- und Umweltsensoren installiert worden. Allein in Bad Hersfeld sind es 22 Messorte.
„Das Projekt steht beispielhaft dafür, wie mit digitalen Lösungen konkrete Herausforderungen vor Ort angegangen werden können. Die systematische Erfassung von Lärm- und Umweltdaten schafft Transparenz und stärkt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Entscheidungen über Lärmschutzmaßnahmen können künftig auf einer verlässlichen, objektiven Datengrundlage getroffen werden – das ist ein echter Mehrwert für die gesamte Region, von dessen Nachnutzung auch andere hessische Kommunen profitieren können. Mit unserem Förderprogramm ‚Starke Heimat Hessen‘ wollen wir genau solche innovativen und nachhaltigen Ansätze, die unmittelbar den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen, unterstützen“, sagte Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.
Die Schwerpunkte liegen an der Bahn-Bestandsstrecke, an welcher zukünftig mit mehr Zugverkehr zu rechnen ist, und an hoch frequentierten Straßen, wie Autobahn, Bundes- und Landesstraßen. Gemessen werden die Lärmimmissionen, also der Lärm, der bei den betroffenen Menschen tatsächlich ankommt.
Das betrifft Wohngebiete, aber auch sensible Bereiche wie Kitas, Schulen und Kliniken.
Weiterhin unterstützt die THM an ausgewählten Stellen Fahrzeugzählungen. Dafür werden mit Hilfe kostengünstiger Komponenten optische Zählsysteme entwickelt, die automatisiert Fahrzeugbewegungen erfassen. Mit Hilfe von KI wird in einzelne Kfz- und Zug-Kategorien unterschieden. So können die Lärmquellen zugeordnet werden. Dies kann die Kommunen bei zukünftigen Planungen und Entscheidungen zur Verkehrsführung oder zu Lärmschutzmaß-nahmen an Bahnstrecken unterstützen.
Auf den Internetseiten der genannten Kommunen, wie auch direkt auf der Internetseite www.Lärmlab.de, können die Lärm- und Umweltdaten eingesehen werden.
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