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Ausgabe 50/2016

Christian Scholz: Wirtschaftsmann und Familienmensch

13.12.2016

Christian Scholz (35 J.) ist Betriebsleiter der StadtBus Bad Hersfeld. In dieser Position, die der Diplom-Ökonom seit April 2016 innehat, ist er unter anderem zuständig für die Ausarbeitung der Fahrpläne, Sicherheitsüberprüfungen der Fahrzeuge, Kontrollen des Personals, Überwachung der Arbeitszeitvorschriften und die Berechnung von Optimierungspotenzial der Fahrpläne.

Der aktuelle Betreiber der Hersfelder Stadtbusflotte ist die Rhön-Energie. Christian Scholz überprüft und managt die Zusammenarbeit mit dem Betreiber, gibt das Design der Busse vor und achtet darauf, dass Vorschriften und Vertragsvorgaben eingehalten werden.

Sein Zuständigkeitsgebiet in Zahlen ausgedrückt:

  • 24 Busse (inkl. Schulverkehr)

  • 7 Buslinien (Stadtgebiet zzgl. Ludwigsau)

  • 790.000 Kilometer Jahresfahrleistung

  • 39.000 Fahrplanstunden

Das große Projekt der nächsten zwei Jahre ist auch für Christian Scholz die Vorbereitung des Hessentags 2019. So stellt der zu erwartende Besucheransturm eine besondere Herausforderung an das Verkehrskonzept der Stadt dar.

Der gebürtige Hersfelder Christian Scholz ist seiner Heimatstadt immer eng verbunden geblieben, trotz zahlreicher beruflicher Stationen, die ihn in die nähere und weitere Ferne geführt haben.

Während seines Ökonomie-Studiums an der Uni Kassel hat es ihn als Trainee einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sogar nach Südafrika verschlagen. Nach dem Examen startete er seine berufliche Laufbahn als Verkaufsleiter bei Lidl. Anschließend war er für die Verkehrsgesellschaft Oberhessen für die Landkreise Gießen, Vogelsberg und Wetterau zuständig. Zuletzt war er bei der VIAS GmbH in Frankfurt am Main als Kaufmännischer Leiter tätig.

Während all dieser Zeit pendelte Christian Scholz, um seinen Lebensmittelpunkt in Bad Hersfeld zu behalten. Ideal war dann die Möglichkeit in diesem Jahr, als Betriebsleiter in Bad Hersfeld seine berufliche und private Heimat vereinen zu können. „Man ist einfach mit noch mehr Herzblut dabei, wenn man für seine Heimatstadt tätig ist“, unterstreicht er.

Er lebt mit seiner Frau und dem zweijährigen Sohn in Asbach. Wenn es die Zeit erlaubte, würde er sich stärker seinem Hobby, der Jagd, widmen. Aber das steht erst einmal hinten an, um mehr Zeit mit seinem Sohn verbringen zu können.