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Ausgabe 16/2026

Lärmmessungen in Ronshausen: Öffentliche Veranstaltung zum Projekt „LärmLAB“ im Haus des Gastes

16.04.2026

Studierende der THM haben den Gästen der ersten Informationsveranstaltung in Bad Hersfeld die Animation der Lärmschutzwände mittels VR-Brille gezeigt. Dies wird auch in Ronshausen möglich sein.

Studierende der THM haben den Gästen der ersten Informationsveranstaltung in Bad Hersfeld die Animation der Lärmschutzwände mittels VR-Brille gezeigt. Dies wird auch in Ronshausen möglich sein. 


Die zweite öffentliche Infoveranstaltung zum Förderprojekt „LärmLAB“ soll am Mittwoch, 29. April, von 17 bis 19 Uhr im Haus des Gastes in Ronshausen (Eisenacher Str. 20) stattfinden.

Es wird, wie bereits bei der Veranstaltung in Bad Hersfeld, über die aktuellen Lärmmessungen entlang der Bahn-Bestandsstrecke, der geplanten Neubaustrecke sowie im Straßenbereich berichtet.

Als besonderer Höhepunkt an diesem Informationsabend soll durch eine Animation die optische Wirkung und akustische Wahrnehmung eines vorbeifahrenden Zuges mit verschieden hohen Schallschutzwänden gezeigt werden im Bereich von Ronshausen.

Allgemeine Informationen zum Förderprojekt „LärmLAB“

Dieses interkommunale Projekt „LärmLAB“ wird vom Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation durch eine Förderung aus dem Programm „Starke Heimat Hessen“ mit mehr als 1,13 Millionen Euro unterstützt.

Die beteiligten und auch betroffenen Kommunen sind Burghaun, Haunetal, Hauneck, Bad Hersfeld, Ludwigsau, Bebra, Ronshausen und Wildeck. Das gesamte Projekt wird sehr intensiv begleitet und umgesetzt durch die THM (Technisch Hochschule Mittelhessen) in Gießen. Die Projektverantwortung liegt bei der Stadtverwaltung in Bad Hersfeld.

In allen Kommunen sind insgesamt an 67 Messorten Lärm- und Umweltsensoren installiert worden. In Ronshausen gibt es 5 Messorte.

Der Schwerpunkt der Messstellen liegt besonders an der Bahn-Bestandsstrecke, an welcher zukünftig mit mehr Zugverkehr zu rechnen ist. Ferner ist eine Lärmvorsorge an nahegelegen Wohnbereichen besonders wichtig, an denen künftig ein Tunneleingang bzw. Tunnelausgang entstehen wird.

Grundsätzlich sind in diesem Projekt die Messpunkte so gewählt worden, dass sensible Bereiche, an denen Lärmbelastungen vorliegen, mit reellen Daten untermauert werden. Unter sensiblen Bereichen versteht man Kitas, Schulen und Wohnbereiche in der Nähe von Bundesstraßen oder Autobahnen wie auch an Bahnstrecken. Weiterhin ist die THM auch an ausgewählten Stellen an der Umsetzung von Fahrzeugzählungen tätig.

Auf den Internetseiten der genannten Kommunen sowie direkt auf der Internetseite laermlab.de können die Lärm- und Umweltdaten eingesehen werden.