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Ausgabe 22/2026
Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt und Klima empfiehlt Vorgehen der Stadtverwaltung zur Verkehrsführung am Wehneberg
28.05.2026

In der konstituierenden Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Umwelt und Klima der Kreisstadt Bad Hersfeld im Bürgerhaus Heenes stand neben mehreren Beschlussfassungen zur Bauleitplanung auch das Projekt Zweite Zufahrt Wehneberg auf der Tagesordnung.
Bürgermeisterin Anke Hofmann sowie der Mobilitäts- und Verkehrsplaner Marcel Schenk stellten den aktuellen Sachstand zu den drei möglichen Varianten einer neuen Verbindungsstraße zum Wehneberg vor. Hierfür fanden in der Vergangenheit Abstimmungen mit verschiedenen Fachbehörden statt. Darüber hinaus wurden Planungsbüros mit Untersuchungen in den Bereichen Natur, Verkehr und Bau beauftragt.
Am 14. April dieses Jahres fand zudem eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Stadthalle in Bad Hersfeld statt. Die Ergebnisse können auf der Internetseite der Stadt Bad Hersfeld unter Start Stadtentwicklung Konzepte & Projekte 2026: Zweite Zufahrt Wehneberg eingesehen werden.
Die Untersuchungen zeigen, dass der Neubau einer zusätzlichen Verbindungsstraße – unabhängig von der gewählten Variante – langfristige und mehrjährige Planungs- und Genehmigungsprozesse sowie einen erheblichen Einsatz von öffentlichen Geldern erfordert.
Gleichzeitig stellten sich auch Möglichkeiten zur Veränderung der Verkehrssituation innerhalb des bestehenden Straßennetzes dar. Insbesondere im Rahmen der Informationsveranstaltung brachten die rund 180 teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger zahlreiche kurz- und mittelfristig umsetzbare Vorschläge ein. Dazu zählen unter anderem Einbahnstraßenregelungen, Anpassungen bestehender Parkplätze sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für den Fuß- und Radverkehr.
Vor diesem Hintergrund schlägt die Stadtverwaltung der Stadtverordnetenversammlung vor zu beschließen, die langfristige Planung einer Zweiten Zufahrt Wehneberg mit vorübergehender Priorisierung der kurz- und mittelfristigen Maßnahmen fortzusetzen. Der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt und Klima empfiehlt dieses Vorgehen einstimmig.
Die kurz- und mittelfristigen Maßnahmen sollen durch ein mehrstufiges Konzept umgesetzt werden. Das Konzept sowie die in der Vorbereitung notwendigen Schritte werden zwischen der Verwaltung und den Fraktionen sowie allen von den Planungen tangierten Institutionen wie Klinikum, DRK, DGUV, Bürgerinitiative abgestimmt, sodass alle Beteiligten die Möglichkeit haben, ihre Ideen und Wünsche einzubringen.