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31.05.2024
Achtung: Eichenprozessionsspinner gesichtet
Der städtische Fachbereich Technische Dienste weist darauf hin, dass an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet der Eichenprozessionsspinner (EPS) an städtischen Bäumen entdeckt wurde. Die gesichteten Nester werden durch eine Fachfirma entfernt .
Wir erachten es für notwendig, die Bevölkerung zu informieren, zu sensibilisieren und um Mithilfe zu bitten.

Der Name sagt es: Der EPS kommt vorwiegend an Eichen vor. Der Fachbereich Technische Dienste führt vermehrt Sichtkontrollen an durch, bittet jedoch die Bevölkerung um ihre Mithilfe. Bei einem EPS-Verdacht an städtischen Bäumen bitten wir um Mitteilung unter der städtischen Telefonnummer 06621 201-838.
Der Eichenprozessionsspinner durchläuft verschiedene Stadien, vom Ei über die Larve bis hin zum Falter. Ab dem 3. Larvenstadium bilden die Raupen Brennhaare aus, die Allergien, Hautreizungen und Atemprobleme auslösen können. Das dritte Larvenstadium bildet sich je nach Witterung ab Ende April. In ihrer Entwicklung häuten sich die Larven mehrfach. Die leeren Hüllen verbleiben in den "Nestern" und sind lange Zeit (bis zu ca. 15 Jahre) allergieauslösend.

Entdeckte Nester in belebten Bereichen werden bei städtischen Bäumen im Auftrag der Stadt von einer Fachfirma durch Absaugung entfernt. Dabei ist es wegen oben beschriebener Problematik wichtig, nicht nur die lebenden Tiere zu entfernen, sondern auch die alten "Nester" mit den leeren Hüllen. Die befallenen Bereiche werden durch Schilder und ggf. Absperrungen kenntlich gemacht.
Verhaltenshinweise
Bei einem Verdacht auf den EPS an städtischen Bäumen bitten wir um Mitteilung unter der städtischen Telefonnummer 06621 201-838.
- Sowohl lebende EPS-Raupen als auch leere Hüllen nicht berühren und unbedingt Abstand halten!
- Machen Sie Kinder auf die Gefahr aufmerksam, da Kinder Nester und Raupen faszinierend finden und diese "erkunden" wollen.
- Bei Verdachtssymptomen zeitnah einen Arzt aufsuchen und diesen auf den Eichenprozessionsspinner ansprechen.
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