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30.06.2026
Community-Projekte werden am Bahnhof und in der Innenstadt sichtbar
Das neue Willkommensentrée am Bad Hersfelder Bahnhof kann ebensogut als Fotopoint genutzt werden, wie (von links) Bürgermeisterin Anke Hofmann, Künstler Jonas Raacke, Intendantin Elke Hesse, Lukas Dechant (Firma Complot Werbetechnik) und Lisa Hendrich (Fachbereich Kultur, Tourismus, Stadtmarketing) zeigen.
Die Festspielstadt Bad Hersfeld begrüßt ihre Besucherinnen und Besucher am Bahnhof ab sofort mit einem großen Willkommensentrée in Form eines kunstvollen „Bad Hersfeld“-Schriftzugs. Aufgebaut ist dieser auf dem aktuell stillgelegten Brunnen auf dem Bahnhofsvorplatz.
Entstanden ist diese Idee im Rahmen des Community-Projekts „HERZfeld Wir26“ mit dem Ziel, die ganze Stadt mit Kunst und Kultur zu erfüllen und eine engere Bindung zwischen der Bevölkerung und den Festspielen herzustellen. Doch dieses Kunstwerk, das auch als Aufenthaltsort und Fotopoint genutzt werden kann, ist nicht das einzige sichtbare Ergebnis des Community-Projekts.
An drei Orten in der Bad Hersfelder Innenstadt kann man zudem in die Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele eintauchen. In den vergangenen Wochen sind sechs Audioaufnahmen entstanden, in denen unterschiedliche Geschichten zu den Festspielen und der Stiftsruine erzählt werden. Das Besondere: Die Geschichten klingen aus dem Hörer eines nostalgischen Telefons.
„Unser Anliegen beim Community-Projekt ist es, die Festspiele zu den Menschen zu bringen, die Festspiele auf die unterschiedlichste Art und Weise erlebbar zu machen. Mit unseren drei Telefonen erzeugen wir auf einem ganz neuen Weg Nähe zwischen den Menschen und unserem Festival“, freut sich Intendantin Elke Hesse über das Ergebnis des Projekts.
Bürgermeisterin Anke Hofmann ergänzt: „Ich freue mich außerdem sehr, dass wir den Bad Hersfelder Künstler Jonas Raacke für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes gewinnen konnten. Hier bekommen viele Menschen ihren ersten Eindruck von Bad Hersfeld – der jetzt deutlich bunter ist!“
Der Bad Hersfeld-Schriftzug bleibt natürlich auch außerhalb der Festspielsaison zu sehen. Das Projekt – das Kunstwerk – wird sich stetig, über die Jahre hinweg, erweitern, weshalb zu Beginn nicht alle Buchstaben mit Zeichnungen versehen werden. Konstruktion und Bau hat die Firma Complot übernommen.
Der direkte Draht zur Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele

Der direkte Draht zur Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele: (von links) Franziska Rothenaicher (Fachbereich Kultur, Tourismus, Stadtmarketing), Bürgermeisterin Anke Hofmann, Ingo Lange (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg), Intendantin Elke Hesse und Wolfgang Kurth (Leiter Vorstandsstab Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg).
Die nostalgischen Telefone verfügen ganz traditionell über eine Wählscheibe. Die Geschichten erklingen, indem man den Hörer abnimmt und im Anschluss eine Nummer zwischen Eins und Sechs wählt. Eine Übersicht der Geschichten ist bei jedem Telefon vorhanden.
In der ersten Geschichte unter dem Titel „Die Festspiele, Bad Hersfeld und Du“ erzählt Intendantin Elke Hesse persönlich von Ihren Visionen für Bad Hersfeld und von ihrer ersten Intendanz vor 20 Jahren.
Die Geschichten Zwei, Drei, Vier und Sechs greifen verschiedene Aspekte der Geschichte des Freilicht-Theaters und der Spielstätte auf. Unter anderem werden die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Zeitreise in das Jahr 1956 mitgenommen, wo sie eine Aufführung der sechsten Bad Hersfelder Festspiele besuchen.
Geschichte Nummer Fünf handelt von der besonderen Architektur des Zeltdachs – verpackt in eine fantasievolle Erzählung über eine Vogelfamilie. Eingesprochen hat diese Geschichte die Bad Hersfelder Schülerin Maja Wieter.
Zu finden sind die drei nostalgischen Telefone in der City Galerie, in der Rotunde der Sparkasse in der Dudenstraße sowie in der Wandelhalle im Kurpark. Auf dem Hessentag, am Stand der Stadt Bad Hersfeld, erfreuten sich die Telefone bereits großer Beliebtheit.
„Das Schöne an unseren Hörgeschichten ist, dass sie für alle Menschen zugänglich sind. Es kostet nichts und man muss einfach nur zuhören. Jede Geschichte ist zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Minuten lang – eine gute Gelegenheit, um einmal abzuschalten und kurz dem Alltag zu entfliehen“, sagt Elke Hesse abschließend.
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